ESSAYREIHE

Dreiteilige Essayreihe

Vertiefende Beiträge zur Entwicklung von KI und Literatur.

Cover der Ausgabe mit Teil 1

Teil 1

Zwischen Code und Kanon

Wie wir neue Formen von Autorschaft schützen

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Teil 2

Nutzung bestehender Literatur als KI-Trainingsmaterial

Diskussion zur finanziellen Beteiligung und den Grenzen pauschaler Lösungen.

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Teil 3

Generative Erzählformen mit konfigurierbaren Figuren

Chatbots als literarische Figuren und ihre Bedeutung für Rezeptionstheorien.

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In der Literaturzeitschrift manuskripte erscheint ab September 2025 meine dreiteilige Essay-Serie zum Thema KI in der Literatur.

Teil 1 untersucht das Auseinanderfallen von literaturwissenschaftlich anerkannter Autorschaft und rechtswissenschaftlich abgelehnter Urheberschaft, wenn Autorinnen und Autoren KI aktiv zur Textproduktion einsetzen. Ich zeige, welche Nachteile dieses Phänomen für Autorinnen und Autoren birgt und schlage auch Lösungen für neue Rechte vor, die Autorinnen und Autoren schützen können (hier downloaden).

Teil 2 diskutiert im März 2026 die Gegenseite: Was passiert, wenn KI auf bestehende Literatur als Trainingsmaterial zugreift? Der Text verhandelt, ob Autorinnen und Autoren finanziell beteiligt werden sollten – und er zeigt, weshalb pauschale Lösungen für diese vermeintlich einfache Frage scheitern.

Teil 3 stellt später 2026 das Konzept des „generative Erzählens“ vor: Chatbots als konfigurierbare literarische Figuren, deren Interaktion mit Leserinnen und Lesern zu individuellen Textvarianten führt und damit möglicherweise auch zur Wiederbelebung der Rezeptionstheorien.